Neue Phishing-Methode: Datensammler schicken Outlook-Termine

Termineinladungen bei Outlook sind nichts Außergewöhnliches – viele von uns erhalten sie täglich. Bei einigen Einladungen sollten Sie jedoch besonders vorsichtig sein und diese keinesfalls ungeprüft annehmen.

Phishing kennen wir bereits von E-Mails oder SMS. Mittlerweile nutzen Betrüger jedoch auch Outlook-Kalendereinladungen. Nutzerinnen und Nutzer sollten daher Termineinladungen, die sowohl im Posteingang als auch im Kalender erscheinen, besonders kritisch prüfen.

Hintergrund sind massenhafte Phishing-Versuche, mit denen Datensammler E-Mail-Adressen verifizieren möchten. Anschließend können diese für Spam, Identitätsdiebstahl oder Angriffe auf Onlinekonten missbraucht werden.

Teilweise stammen die Einladungen scheinbar von Bekannten oder Kollegen, deren E-Mail-Konten bereits kompromittiert wurden. Kommt Ihnen eine Einladung ungewöhnlich vor, sollten Sie den Absender telefonisch kontaktieren und nachfragen, ob die Einladung tatsächlich von ihm stammt. Häufig lassen sich betrügerische Nachrichten außerdem an ungewöhnlichen Absenderadressen oder Rechtschreibfehlern erkennen.

Was tun bei verdächtigen Outlook-Einladungen?

Erhalten Sie eine verdächtige Termineinladung, sollten Sie diese weder annehmen noch ablehnen.

Löschen Sie stattdessen die E-Mail und entfernen Sie den Termin aus Ihrem Kalender, falls dieser aufgrund Ihrer Outlook-Einstellungen bereits automatisch eingetragen wurde.

Beim Löschen eines Kalendereintrags fragt Outlook häufig, ob der Absender benachrichtigt werden soll. Wählen Sie hier unbedingt „Nein“. Andernfalls bestätigen Sie den Betrügern, dass Ihre E-Mail-Adresse aktiv genutzt wird.

Outlook-Einstellungen überprüfen

Damit Besprechungsanfragen nicht automatisch im Kalender eingetragen werden, können Sie die entsprechende Outlook-Einstellung deaktivieren.

Den Menüpunkt finden Sie unter:
Datei → Optionen → E-Mail → Verlauf

Entfernen Sie dort das Häkchen bei „Besprechungsanfragen und Antworten auf Besprechungsanfragen sowie Abstimmungen automatisch bearbeiten“.

Falls Sie eine automatische Beantwortung von Besprechungsanfragen eingerichtet haben, empfiehlt es sich ebenfalls, diese zu deaktivieren, um sich besser vor Kalender-Spam zu schützen.

Wir unterstützen Sie

Wenn Sie unsicher sind oder Unterstützung beim Schutz vor Phishing, Schadsoftware oder Datenschutzproblemen benötigen, helfen wir Ihnen gerne weiter. Selbstverständlich unterstützen wir Sie auch bei Hard- und Softwareproblemen Ihres Geräts.

Sie können Ihr Gerät persönlich bei uns vorbeibringen oder nach vorheriger Kontaktaufnahme einsenden. Falls dies nicht möglich ist, steht Ihnen auch unser Außendienst zur Verfügung.

Telefon: +43 1 890 11 02
E-Mail: office@notebook-service.at

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